Beruflicher Werdegang

1970 wurde ich in einer Arztfamilie in Budapest geboren, im Alter von 13 Jahren assistierte ich bereits meinem Großvater und meinem Vater in der Privatpraxis meines Großvaters.

Von 1988 bis 1990 erlernte ich am zentralen Stomatologischen Institut bei anerkannten Meistern des Fachs die Grundlagen der Zahntechnik.

1990 absolvierte ich als Jahrgangsbester die Budapester Zahntechniker-Schule. Nach der Berufsausbildung nahm ich das Angebot der in deutschem Eigentum befindlichen Duna-Dental Kft. an, wo ich anderthalb Jahre Arbeiten im Bereich "Metall-und Kunststoff-Verblendungen" ausführte. Dieses Labor war ein auf den Export ausgerichtetes Labor, wir fertigten deshalb ausschließlich die Arbeiten von Zahnärzten aus Westeuropa (Deutschland, Finnland) an.

Anfang 1992 bewarb ich mich nach einem halben Jahr Militärdienst bei einem bekannten Kleinunternehmer, um die Besonderheiten des Bereichs Keramik zu erlernen. Nach zwei Ausbildungsjahren ging ich zur Dentiqum Kft. als "Porzellanspezialist", wo ich innerhalb von 3 Monaten zum Laborleiter gewählt wurde.

Im Dezember 1993 legte ich - im zweiten Anlauf - erfolgreich die Meisterprüfung ab.

Ab 1994 absolviere ich regelmäßig 3 bis 4 Kurse - in der Regel in Westeuropa -, um die verschiedenen Bereiche der Zahntechnik besser kennen zu lernen.

1995 erhielt ich die Genehmigung als Einzelunternehmer tätig zu sein, seitdem bin ich selbständig.

1995 brachte ich als Erster die Noritake-Keramik und Biomate-Metall nach Ungarn. Im gleichen Jahr war ich Gast in einem norditalienischen Labor, wo ich mein Keramik- und Geschäftsmarketingwissen unter Beweis stellen musste, infolgedessen wurde ich Noritake-Demonstrator.

1996 nahm ich - als einziger Ungar - an der Weltkonferenz der Keramiker in Brescia teil.

Ab 1996 hielt ich zahlreiche Keramikpräsentationen in Budapest und in anderen Städten Ungarns ab.

1997 wurde ich gebeten, Präsentationen und Kurse über der Duceram-Keramik zu veranstalten, was ich allerdings wegen Unvereinbarkeit im Jahre 1998 aufgab.

1998 bis 1999 war ich als Honorarlehrer für Theorie und Praxis im 3. Studienjahr der Budapester Zahntechniker-Schule tätig.

Seit 1998 bin ich Gründungsmitglied des Ungarischen Zahntechnischen Fachkollegiums. In den vergangenen Jahren wurde ich Spezialist im Hinblick auf die metallfreien Zahntechnik-Lösungen. Einen großen Teil meiner täglichen Arbeit machen also Jacketkronen und Keramik-Inlays aus. Dem ist zu verdanken, dass ich viel Erfahrung im Bereich der ästhetischen Zahntechnik sammelte.

Ab Herbst 2000 hielt ich in Tschechien 2-3-tägige Kurse über den Bereich der Keramik und der metallfreien Restaurationen für Anfänger und Fortgeschrittene ab.

Seit Sommer 2001 veranstaltete ich in Serbien ähnlich wie in Tschechien Keramikkurse und Weiterbildungen.

Im September 2002 begann ich mit dem zahntechnischem Material, das den Phantasienamen BelleGlass trägt, zu arbeiten, aus dem auch kleinere Brücken gefertigt werden können, die vor allem bei Patienten mit einer Metallallergie geeignet sind.

Ab 1999 war ich zwei Jahren lang Mitglied des Redaktionsgremiums der Zeitschrift "Quintessenz fogtechnika".

Ab 2001 war ich drei Jahre lang Redakteur bzw. Verfasser von Artikelserien der Zeitschrift "Magyar Fogtechnika".

Seit März 2003 begann ich - bedingt durch mein Interesse an den neuesten metallfreien Lösungen - mit "Zirkon-Keramik " zu arbeiten. In der letzten Zeit fertigte ich regelmäßig Zirkon-Brücken an, deshalb bin ich der Meinung, dass ich für ungarische Verhältnisse große Erfahrung über die Vorteile und Nachteile dieser Lösungen erwarb.

Seit Januar 2004 bin ich Redakteur der Zeitschrift "A Fogtechnika" - die das Schwesternblatt von "Dental Labor" ist.

Back to the start page Semd mail!